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Nach 1:2-Niederlage in Kapfenberg fünf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Grödig.

Austria-Präsident Hubert Nagel sah das Unheil schon in der Halbzeitpause voraus: „Es fehlt an allen Ecken und Enden“, meinte er nach einer blutleeren ersten Halbzeit. Der Austria-Präsident sprach von zu wenig Leidenschaft, nur ein Fußballwunder könne sein Team vor der Niederlage retten. Am Ende lag der langjährige Vereinsboss mit seiner Einschätzung richtig: Die Austria musste sich nach 90 Minuten mit 1:2 geschlagen geben und verlor auf Tabellenführer Grödig (5:0-Sieg beim FC Lustenau) weiter an Boden. Der Rückstand auf die Salzburger beträgt nun schon fünf Punkte.Steigerung nach der Pause
Wieder mit Rückkehrer Sascha Boller tat sich die Austria aus Lustenau in Kapfenberg vor der Pause sehr schwer, vor allem in der Offensive Akzente zu setzen. Im Gegenteil, da waren es die Steirer, die weit mehr vom Spiel hatten und auch in Sachen Chancen ein klares Plus vorfanden. Die beste fand Ronivaldo (40.) vor, der nach einem Patzer von Austria-Goalie Alexander Kofler aus kurzer Distanz vergab. Die zweite Großchance ging auf das Konto von Danijel Micic: Nach einem Standfest-Kopfball griff Kofler daneben, der Kapfenberger verfehlte per Absatz das Gehäuse nur knapp.
Nach dem Seitenwechsel reagierte Austria-Trainer Helgi Kolvidsson, brachte für den leicht angeschlagenen Danilo Soares, Mittelfeldspieler Mehmet Bulut. Da wirkte der Tabellenzweite wesentlich entschlossener als in den ersten 45 Minuten. Die Riesen-möglichkeit auf die Führung vergab Gerald Krajic (46.). Sein Schuss aus kurzer Distanz konnte Kapfenbergs Ibrahim Bingöl gerade noch auf der Linie retten. Die Entscheidung zugunsten der Hausherren fiel dann in der 73. Minute, als der eingewechselte Philipp Wendler das 1:0 erzielte. Als dann Stückler im Strafraum Wendler zu Fall brachte und Micic (86.) den geahndete Elfmeter zum 2:0 verwertete, war die Partie entschieden. Denn der Anschlusstreffer durch Kampel in der Nachspielzeit kam zu spät.