Name:  vn.jpg
Hits: 381
Größe:  784,2 KB




Tore der beiden Christoph – Stückler und Kobleder – bei klarem 3:0-Sieg der Austria.


Was für ein Abend im Reichshofstadion: Dauerregen und der Druck des Siegen Müssens machten die Partie gegen Horn zu einem wahren Krimi. Mit zwei Christophs in der Hauptrolle: Christoph Stückler zweimal und Christoph Kobleder einmal waren nämlich die Matchwinner gegen die Elf aus dem Waldviertel. Christoph, Christoph, Christoph . . . jubelte auch der Stadionsprecher nach dem ersten Saisonsieg. Kein Wunder: Der Name Christoph stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich „Christusträger“. Christophorus ist einer der christlichen Heiligen und zählt zu den Nothelfern. Dass sich die beiden Austria-Kicker als wahre „Nothelfer“ bewährten, bewiesen sie mit ihren sehenswerten Toren.

Schreter als Vorbereiter
Dabei war die Stimmung vor dem Spiel im Reichshofstadion angespannt. Von einem Schicksalsspiel für Austria-Trainer Helgi Kolvidsson war zu hören. Medien berichteten gar von einem „Frustenau“. Doch die Spieler der Grün-Weißen zeigten gegen Horn Charakter, kämpften beherzt für ihren Coach und versöhnten den treuen Austria-Anhang mit erfrischendem Fußball.
Kolvidsson, der nach dem Spielende von einem wichtigen Sieg für seine Jungs sprach, hatte sein Team gegenüber dem Vienna-Spiel erneut umgekrempelt. Abu Bakarr Kargbo, Marcel Schreter und Emanuel Sakic ersetzten den verletzten Wal Fall sowie Jailson und Thiago, die vorerst auf der Bank saßen. Die Umstellungen machten sich bezahlt. Vor allem Schreter zeigte vor der Pause mit zwei Assists sein großes Potenzial. Nach einem Eckball des Tirolers war eben Christoph Stückler (11.) zur Stelle und beim zweiten Kopftor durch Christoph Kobleder (35.) brillierte der Offensivspieler mit einer feinen Vorarbeit von der linken Seite. Horn? Die Waldviertler agierten mit einer löchrigen Vierer-Abwehrkette und verzeichneten lediglich durch Marco Sahanek (36.) einen gefährlichen Schuss auf das Gehäuse von Austria-Torhüter Christopher Knett.
Gelb-Rot für Schellander
Mit seinem Treffer zum 3:0 sorgte Stückler (51.) im zweiten Spielabschnitt für die *frühe Entscheidung. Dass die Austria danach einen Gang zurückschaltete, wurde von den Fans akzeptiert. Nur ein unnötiger Ausschluss von Robert Schellander (80.) hätte nicht mehr sein müssen. So zeigte sich auch Präsident Hubert Nagel zufrieden: „Die Laufbereitschaft hat mir gefallen. Was heute aber zählt, sind die drei Punkte.“